Über mich

Birgitta Kuhlmey, 2008 Birgitta, 2008

 

Birgitta

 

* 01.07.1947

Oberhausen/Rheinland

 

 

Ich bin die einzige Tochter von Mathilde und Heinz Lindermann.

Meine Mutter ist 1960 gestorben - mein Vater starb 1996.

 

Meine Eltern wollten mich "Birgit" nennen.

1947 konnte man den Namen "Birgit" standesamtlich aber noch nicht registrieren lassen.

Also wurde der Name "Birgitta" beim Standesamt eingetragen, gerufen wurde ich aber Birgitt.

 

Als ich Ende der 90er-Jahre nach Spanien kam, gab es Probleme wegen meines Namens. Spanier können den Namen "Birgitt" nämlich nur mit sehr viel Mühe aussprechen.

Der Name "Birgitta" kommt Spaniern aber viel leichter über die Lippen - folglich werde ich hier in Spanien "Birgitta" gerufen.  

Für mich ist das natürlich kein Problem, denn ich heiße ja tatsächlich "Birgitta".

Es ist nur etwas ungewohnt - nach 60 Jahren "Birgitt".

Wenn ein Spanier meinen Namen aufschreiben soll, schreibt er: "Virguita".  ;-)

 

Du kannst also Birgit, Birgitt oder Brigitta schreiben.

 

Hein Lindermann, Formel 3, Hockenheimring Heinz Lindermann (Bildmitte, 2. Reihe, mit gestreiftem Frontgrill), Hockenheimring, Formel 3 Rennen, 1953

 

 

 

 

 

In meinem Schatzkistchen habe ich neulich ein paar alte Fotos von meinem Vater, Heinz Lindermann

(*6.12.25, Oberhausen, † 17.5.96), gefunden. Seine große Leidenschaft war die Formel 3.

In der Bildergalerie siehst Du (in der oberen Reihe) meinen Vater in seinem selbst gebastelten Rennwagen auf dem Nürburgring 1951 und 1953.

Der Flitzer hieß HELIO. HELIO ist die Abkürzung für Heinz Lindermann, Oberhausen. HELIO hatte einen BMW-Motor (750 ccm reduziert auf 500 ccm), ein VW-Getriebe, Fiat-Bremsen und Heckantrieb. Der ausgebaute Rückwärtsgang wurde durch einen 5. Gang ersetzt. 

Letztes Foto, untere Reihe: Heinz Lindermann auf dem Nürburgring beim Eifelrennen 1952, Sportwagenklasse, Fahrzeug: Eigenbau mit Gutbrod

3-Zylinder-Motor und Gutbrod-Getriebe. 

Die ersten drei Fotos der Bildergalerie wurden mir freundlicherweise

von Lothar Mildebarth zur Verfügung gestellt.

 

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Birgitta, Juni 1951, auf dem elterlichen Hof in Oberhausen Birgitta, Juni 1951, auf dem elterlichen Hof in Oberhausen

 

 

 

 

Das war - in kurzen Worten - die Geschichte meines Erzeugers. Jetzt weißt Du auch, woran es liegt, wenn ich mit dem Auto mal wieder ein bisschen zu schnell fahre: an den Genen - natürlich. ;-)

 

An meine Schulzeit erinnere ich mich nicht mehr besonders gut. Die schönsten Erinnerungen habe ich an die Zeit, die ich in der Jugenddorf Christophorusschule in Altensteig verbracht habe.

Meine Berufsausbildung zur Zahnarzthelferin habe ich in Marburg absolviert. Die ersten beruflichen Erfahrungen habe ich an der Universitäts-Zahnklinik in Marburg gesammelt.

Später habe ich in Tübingen eine Ausbildung zur ZMF (Zahnmedizinische Fachassistentin) absolviert. Einige Jahre habe ich als ZMF in einer Zahnarztpraxis in der Nähe von Marburg gearbeitet.

Danach habe ich einige Jahre im pharmazeutischen Außendienst als Pharmareferentin gearbeitet.

Ende der 80er Jahre habe ich einen neuen Aufgabenbereich in der Leitstelle eines psychiatrischen Krankenhauses bei Heidelberg gefunden. Dort habe ich über 10 Jahre lang gearbeitet und wirklich eine Menge für´s Leben gelernt. Diese Zeit möchte ich nicht missen.

Birgitta

 

Die besten Jahre in meinem Leben waren die 70er Jahre.

In diesen Jahren hatte ich die absolute Freiheit.

Hatte man einen Job beendet, gab es an der nächsten Ecke mindestens drei neue.

Hat man diese Art von Freiheit heute? Nein, wahrscheinlich nicht.

Nun, wie alles im Leben, hatte auch diese Zeit bald ein Ende.

In den späten 70er Jahre begann ich, Rassekatzen zu züchten. Meine erste Rassekatze war eine Birmakatze. Später kam noch ein Balinesen-Mädchen hinzu.

Ende der 80er Jahre  wurde ich Mitglied im SDRV, im Süddeutschen-Rassekatzen-Verband e.V.

Für den SDRV habe ich den KATZEN-REPORT (Chefredaktion Kurt Ellenberger und Ulrike Hodapp), Ausgabe 1/93 und 2/93 gestaltet.

Der Katzen-Report war das damalige Vereinsmagazin des SDRV.

 

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Birgitta Kuhlmey auf einer Katzenausstellung, Foto: Wallura Birgitta auf einer Katzenausstellung

 

In den 80er- und 90er-Jahren hatte ich ein interessantes Hobby:

Ich war als Wertungsrichterin von Rassekatzen auf internationalen Katzenausstellungen tätig.

 

Meine Richterprüfungen - bis zum Allbreed-Richter - habe ich in den Jahren 19989 bis 1993 in den autonomen Katzenvereinen Europas absolviert.

 

Mein erstes Richter-Examen fand am 11. und 12. Februar 1989 im dem autonomen Katzenverein "Deutscher Katzenclub e.V.", DKC, in Frankfurt statt. Es war das Examen für Heilige Birma und Ragdoll.

In folgenden Katzenvereinen habe ich zwischen 1989 und 1993 eine oder mehrere Prüfungen zum Richter für Rassekatzen absolviert:

 

Cats - Verein der Katzenfreunde e. V.

DRV, Deutscher Rassekatzenverein e. V.

DKC, Deutscher Katzenclub e. V.

SDRV, Süddeutscher Rassekatzen-Verband e. V.

CEK, Club Europäischer Katzenrichter e. V.

RKC, Rheinischer Katzen Club e. V.

BKV, Belgische Kattenliefhebbers Vereniging v.z.w.

A.B.A.C. Association Belge Des Amateurs Du Chat a.s.b.l.

N.K.K.V., Nederlands Korthaar Katten Verenigung, WCF-Verein

GdK, Gemeinschaft der Katzenfreunde e. V.

Verein der Katzenfreunde Zürich

DLK, Deutscher Lang- und Kurzhaar Edelkatzen Verband e. V.

A.I.C.C., Antwerp International Cat Club

 

 

In dieser Zeit habe ich auch als Autorin für diverse Katzen-Magazine - wie

Katzen Extra, Katzen Extra Spezial, Katzen-Echo, Our Cats,

Geliebte Katze und andere - zahlreiche Artikel über Katzen-Rassen

und Katzen-Genetik geschrieben.

 

Birgitta auf einer Katzenausstellung beim Richten einer Somalikatze Birgitta auf einer Katzenausstellung beim Richten einer Somalikatze

 

Vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Referat Tierschutz, wurde ich im Rahmen der Überarbeitung des Tierschutzgesetzes (§ 11b) als Beraterin eingestellt.

 

 

Im Jahre 2000 habe ich meine Tätigkeit als Wertungsrichterin für Rassekatzen beendet.

 

Warum?

 

Nach etlichen Jahren als aktives Mitglied in der Katzenszene ist mir klar geworden, dass mein Herz nicht für extreme Katzen-Rassen schlägt.

 

Ich wollte keine Katzen mehr richten, deren Standard eine Deformation des Skeletts vorschreibt. Ebenso wollte ich auch keine haarlosen Katzen richten. Ich hatte für mich selbst beschlossen, dass ich solchen Katzen nicht mehr zu einem Titel - zu einer Auszeichnung - verhelfen wollte.

 

Wenn man als Richter/in zu einer Katzenausstellung eingeladen wird, kann man sich die zu beurteilenden Rassen nicht selbst aussuchen.

 

 Ein Anstoß zu dieser Entscheidung war nicht zuletzt meine Tätigkeit als Beraterin im Gutachterausschuss der Bundesrepublik Deutschland in Sachen Tierschutzgesetz § 11b. 

 

Muss man solche Katzen züchten?

Zum Vergrößern auf ein Bild klicken -

von links nach rechts: 

Faltohr-Sphinx-Katze - haarlose Katze mit Faltohren,

Perserkatze - extremer Typ mit deformiertem Schädel,

Munschkin-Katze - Katze mit stark verkürzten Beinen.

 

 

 

Seit Anfang der 90er Jahre beschäftige ich mich mit Computern. Heute gehört Webdesign zu einem meiner bevorzugten Hobbys.

 

Birgitta Kuhlmey, Katzenschau ZDF-Fernsehgarten, 1993 ZDF-Fernsehgarten, Foto: Lohs, Katzen Extra, 1993

 

 

Birgitta (rechts, im roten Anzug), Wertungs-Richterin für Rassekatzen, mit der Moderatorin Ramona Leiß (links) 

im ZDF-Fernsehgarten -

1993 anlässlich einer Katzenschau.

 

Das Video (unten) zeigt einen Teil der ZDF-Sendung „Fernsehgarten“.

Am Tag vor der Sendung haben wir im Studio des ZDF dreimal geprobt – mit Stoppuhr und Katzen.

Da nur wenig Zeit für die Katzenschau eingeplant war, musste ich meinen Text so schnell wie möglich sprechen. Das war gar nicht so einfach. Da hieß es nur: schneller, schneller, schneller.

Am Sonntagmorgen begann dann endlich die Livesendung – nein, nicht im Studio, sondern draußen auf dem Gelände des ZDF. Das Wetter war nicht so schön, der Himmel war ziemlich bewölkt und es war windig.

Die größte Gefahr war, dass eine der Katzen in der fremden Umgebung wegrennen würde. Das wäre natürlich eine Katastrophe gewesen. Das Tier hätte man dann wahrscheinlich niemals mehr wiedergefunden. Die Katzen waren zwar versichert, aber ein Geldbetrag ist natürlich niemals ein Ersatz für ein entwichenes Tier. Gott sei Dank ist alles gut gegangen. Es waren einige Katzenkletterbäume aufgestellt, so konnten die Besitzer die Katzen ab und zu auf ihre Füße stellen.

Die meisten Katzen hatten ja schon eine gewisse Show-Erfahrung und sind ganz cool geblieben. Am schwierigsten war es, die Katzenbabys ruhig zu halten. Das war in etwa so, wie einen ganzen Sack mit Flöhen zu hüten. ;-)

 

Birgitta Kuhlmey, Bewertungsrichterin für Rassekatzen, 1993 Foto: Lohs, Katzen Extra, 1993

 

 

 

 

Birgitta als Richterin bei der Bewertung einer Perserkatze

anlässlich einer Katzenausstellung 1993.

 

Neulich habe ich durch Zufall im Internet einen Artikel über eine Rassebeschreibung der Somali-Katze gefunden, den ich Anfang der 90er Jahre geschrieben habe. Wenn Du den Artikel lesen willst, musst Du hier klicken.

Auch in Wikipedia habe ich zufällig unter Somali-Katzen einen Link gefunden, der zu einem meiner Artikel über Somali-Katzen führt.

Die Ergebnisse einiger Recherchen im Internet über mich persönlich waren nicht zuletzt ausschlaggebend, eine eigene Homepage zu kreieren.

Warum sollten meine Artikel, die ich in den 90er-Jahren für Katzenmagazine geschrieben habe, auf den Websites anderer Leute stehen anstatt auf meiner eigenen Homepage?

Jetzt kannst Du eine kleine Anzahl meiner Artikel auf diesen Webseiten lesen.

Bildquelle: fotolia.com

 

 

 

 

 

Weitere Artikel über Katzengenetik und Katzenzucht findest Du auf meiner Website:

www.katzengenetik.com

 

 Hier wohne ich.

 

 

 

In Google Maps kannst Du mit Google Street View durch die Urbanizacion Monterrey wandern. Mein Haus, die Villa Gandia Hills, kannst Du aber nicht wirklich sehen. Das Haus liegt vollkommen verborgen hinter einer immergrünen Oleander-Hecke.

Google Street View gefällt mir. Straßen und deren 360 Grad Rundum-Blick sind öffentliches Eigentum. Die Privatsphäre beginnt erst hinter der Hauseingangstür. Oder?

 

 

 

 

Ja, die Jahre sind auch an mir nicht spurlos vorübergegangen.

 

Die Haare sind grau geworden,

die Haut ist faltig geworden.

 

Mal abwarten, was sonst noch passiert.

 

 

 

 

 

Jetzt möchtest Du wahrscheinlich noch wissen, was ich den ganzen Tag über mache.

 

Nun, wenn ich nicht gerade mit der Bearbeitung von Webseiten beschäftigt bin,

putze ich -

zum Beispiel so wie auf dem Foto -

den Pool.

Birgitta Kuhlmey im Februar 2012 mit einer ausgesetzten Katze Birgitta im Februar 2012 mit einer ausgesetzten Katze

 

Nachdem Felix - der schwarz-weiße spanische Kater - verstorben war, wollte ich eigentlich keine Katze mehr aufnehmen.

Werden jetzt alle meine Vorsätze geknickt?

Ein kleines rot-getigertes Kätzchen stand plötzlich vor meiner Tür und sie will nicht mehr weggehen. Sie will ständig auf den Arm genommen werden, um Streicheleinheiten zu bekommen. Sie bricht mir das Herz. Sie ist so klein und so dünn. Sie ist ein Weibchen und ich weiß noch nicht einmal, ob sie kastriert ist oder nicht. Sie hatte ein dickes, breites Plastik-Halsbändchen um, das viel zu eng war. "Das Halsbändchen muss ab, das bringt sie ja um", dachte ich. Die kleine rot-getigerte Katze war froh, als das Bändchen ab war und hat beschlossen aus Dankbarkeit zu bleiben. Aber eigentlich will ich sie nicht haben. Grrrr ....

Einer wird gewinnen!

Mal abwarten ...

Wir nennen sie augenblicklich  "Halsbändchen"